Im französischen Revolutionskalender wird das Jahr in 12 Monate (jeweils 30 Tage) eingeteilt. Die Monate werden in 3 Dekaden zu je 10 Tagen eingeteilt:
1. Tag: Primidi 2. Tag: Duodi 3. Tag: Tridi 4. Tag: Quartidi 5. Tag: Quintidi 6. Tag: Sextidi 7. Tag: Septidi 8. Tag: Octidi 9. Tag: Nonidi 10. Tag: Décadi
Im französischen Revolutionskalender ist das Jahr in 12 Monate zu je 30 Tagen eingeteilt. Am Ende des letzten Monats (Fructidor) werden 5 oder im Schaltjahr 6 Übergangstage (Sansculottides) angefügt. Die Sansculottides waren Feiertage und sie sind keinem anderen Monat zugeordnet worden. Sie wurden auch nicht als eigenständiger Monat (13. Monat) gezählt. Es gibt daher im französischen Revolutionskalender keinen Monat, der kürzer als 30 Tage ist.
Im ägyptischen Kalender wird das Jahr in 12 Monate zu je 30 Tage eingeteilt. Die Monate werden in je 3 "große Wochen" zu je 10 Tagen oder in 6 "kleine Wochen" zu je 5 Tagen eingeteilt.
Der ägyptische Kalender unterscheidet 3 Jahreszeiten:
Achet (Zeit der Überschwemmung): 1. Thot - 30. Choiak Peret (Zeit der Aussaat): 1. Tybi - 30. Pharmuthi Schemut (Zeit der Ernte): 1. Pachon - 30. Mesori
Das Jahr wird in 4 Jahreszeiten (Winter, Frühling, Sommer und Herbst) eingeteilt. Der Anfang der Jahreszeiten wird durch die Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden definiert. Die Jahreszeiten sind auf der Nord- und Südhalbkugel umgekehrt.
Wintersonnenwende: 21./22. Dezember Frühlings-Tagundnachtgleiche: 20./21. März Sommersonnenwende: 21. Juni Herbst-Tagundnachtgleiche: 22./23. September
Nordhalbkugel: Winteranfang beginnt mit der Wintersonnenwende am 21./22. Dezember Frühlingsanfang beginnt mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche am 20./21. März Sommeranfang beginnt mit der Sommersonnenwende am 21. Juni Herbstanfang beginnt mit der Herbst-Tagundnachtgleiche am 22./23. September Südhalbkugel: Winteranfang beginnt mit der Sommersonnenwende am 21. Juni Frühlingsanfang beginnt mit der Herbst-Tagundnachtgleiche am 22./23. September Sommeranfang beginnt mit der Wintersonnenwende am 21./22. Dezember Herbstanfang beginnt mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche am 20./21. März
Im ägyptischen Kalender ist das Jahr in 12 Monate zu je 30 Tagen eingeteilt. Am Ende des letzten Monats (Mesori) werden 5 zusätzliche Tage (Epagomenen) angefügt. Die Epagomenen waren keinem Monat zugeordnet und sie wurden auch nicht als eigenständiger Monat (13. Monat) gezählt. Sie galten als Geburtstage der ägyptischen Götter. Es gibt daher im ägyptischen Kalender keinen Monat, der kürzer als 30 Tage ist.
Die Monate April, Juni, September und November haben je 30 Tage. Der Monat Februar hat 28 Tage oder 29 Tage (im Schaltjahr) und die restlichen Monate (Januar, März, Mai, Juli, August, Oktober und Dezember) haben je 31 Tage.
Der Monat Februar hat in einem normalen Jahr 28 Tage und in einem Schaltjahr 29 Tage. Der Monat ist trotz des zusätzlichen Schalttags der kürzeste Monat im Gregorianischen Kalender. Alle anderen Monate haben zwischen 30 und 31 Tage.
Im Gregorianischen Kalender sind alle 4 und 400 Jahre ein Schaltjahr. Ist die Jahreszahl aber durch 100 ohne Rest teilbar, dann ist dieses Jahr kein Schaltjahr.
Nichts, denn diesen Zeitraum gab es in Rom nicht. Die zehn Tage dazwischen fanden nicht statt. Der 5. bis 14. Oktober wurde einfach aus dem Kalender gestrichen, um die Übereinstimmung der Jahreszeiten mit dem Kalender wieder herzustellen.
Im Jahre 1577 u.Z. beauftragte Papst Gregor XIII. eine römische Kommission mit der Reform des Julianischen Kalenders, die das Konzil von Trient beschlossen hatte. Am 24. Februar 1582 u.Z. veröffentlichte Papst Gregor XIII. die Ergebnisse der Kommission in der Bulle "Inter gravissimas" und gleichzeitig führte er den neuen Gregorianischen Kalender ein.
Im Jahre 1833 wurde auf dem Dach des Greenwich Observatoriums ein roter "Zeitball" installiert. Seit 1833 fällt dieser "Zeitball" täglich immer um 13.00 Uhr, um die Weltzeit darzustellen. Es fällt deshalb um 13.00 Uhr, weil die Astronomen mit ihren Teleskopen mit der Mittagssonne beschäftigt waren. Diese Tradition wird heute zugunsten der Touristen beibehalten.
Der Monat Ramadan ist der 9. Monat im islamischen Kalender und ist der islamische Fastenmonat. In diesem Zeitraum ist tagsüber (zwischen Morgendämmerung und Sonneuntergang) die Aufnahme von fester und flüssiger Nahrung, das Trinken von Wasser, der Geschlechtsverkehr und auch das Rauchen verboten. Weiterhin ist es den Moslems in diesem Zeitraum nicht erlaubt Streit mit ihren Mitmenschen zu beginnen, zu lügen, lästern usw.
Von diesem Gebot sind einige Personen befreit: - Kinder unter 15 Jahren - alte Menschen - kranke Menschen - geistig behinderte Menschen - Wöchnerinnen - Schwangere - stillende Mütter - Frauen in der Mestruation - und ähnliche Personengruppen
Personen, deren gesundheitliche Situation sich voraussichtlich nicht bessern wird (z.B. chronisch Kranke oder Altersschwache), sollen für jeden im Fastenmonat versäumten Tag einen Bedürftigen speisen. Andere Personen, deren gesundheitliche Situation sich bessern wird (z.B. Schwangere, stillende Mütter usw.), sollen die versäumten Fastentage zu einem späteren Zeitpunkt nach holen.
Die Festlegung für den Beginn und Ende des Fastenmonats Ramadan ist bei manchen islamischen Rechtsschulen nicht nur von der astronomischen Berechnung, sondern auch von der tatsächlichen Sichtung des Neumonds abhängig. Die Folge ist, dass nicht alles Moslems den Ramadan genau gleichzeitig beginnen und beenden. Geographische und wetterbedingte Gegebenheiten können bewirken, dass die Festlegung weltweit gesehen um einen, manchmal um 2 Tage variiert.
Der heute gültige Kalender (Gregorianische Kalender) wurde von Papst Gregor XIII. eingeführt. Am 24. Februar 1582 u.Z. veröffentlichte der Papst die Bulle "Inter gravissimas" und führte damit gleichzeitig den neuen Gregorianischen Kalender ein.
Werden die doppelt benannten Zeitzonen nicht mitgezählt, so gibt es insgesamt 30 verschiedene Zeitzonen.
Abkürzung Voller Name Zeitzone Y Yankee Time Zone UTC - 12 Stunden X X-ray Time Zone UTC - 11 Stunden HAST Hawaii-Aleutian Standard Time UTC - 10 Stunden W Whiskey Time Zone UTC - 10 Stunden AKST Alaska Standard Time UTC - 9 Stunden HNY Heure Normale du Yukon UTC - 9 Stunden HADT Hawaii-Aleutian Daylight Time UTC - 9 Stunden V Victor Time Zone UTC - 9 Stunden AKDT Alaska Daylight Time UTC - 8 Stunden HAY Heure Avancée du Yukon UTC - 8 Stunden HNP Heure Normale du Pacifique UTC - 8 Stunden U Uniform Time Zone UTC - 8 Stunden PST Pacific Standard Time UTC - 8 Stunden HAP Heure Avancée du Pacifique UTC - 7 Stunden HNR Heure Normale des Rocheuses UTC - 7 Stunden MST Mountain Standard Time UTC - 7 Stunden PDT Pacific Daylight Time UTC - 7 Stunden T Tango Time Zone UTC - 7 Stunden CST Central Standard Time UTC - 6 Stunden HAR Heure Avancée des Rocheuses UTC - 6 Stunden HNC Heure Normale du Centre UTC - 6 Stunden MDT Mountain Daylight Time UTC - 6 Stunden S Sierra Time Zone UTC - 6 Stunden CDT Central Daylight Time UTC - 5 Stunden EST Eastern Standard Time UTC - 5 Stunden HAC Heure Avancée du Centre UTC - 5 Stunden HNE Heure Normale de l'Est UTC - 5 Stunden R Romeo Time Zone UTC - 5 Stunden AST Atlantic Standard Time UTC - 4 Stunden EDT Eastern Daylight Time UTC - 4 Stunden HAE Heure Avancée de l'Est UTC - 4 Stunden HNA Heure Normale de l'Atlantique UTC - 4 Stunden Q Quebec Time Zone UTC - 4 Stunden HNT Heure Normale de Terre-Neuve UTC - 3:30 Stunden NST Newfoundland Standard Time UTC - 3:30 Stunden ADT Atlantic Daylight Time UTC - 3 Stunden HAA Heure Avancée de l'Atlantique UTC - 3 Stunden P Papa Time Zone UTC - 3 Stunden HAT Heure Avancée de Terre-Neuve UTC - 2:30 Stunden NDT Newfoundland Daylight Time UTC - 2:30 Stunden O Oscar Time Zone UTC - 2 Stunden N November Time Zone UTC - 1 Stunde GMT Greenwich Mean Time UTC UTC Coordinated Universal Time UTC WET Western European Time UTC Z Zulu Time Zone UTC A Alpha Time Zone UTC + 1 Stunde BST British Summer Time UTC + 1 Stunde CET Central European Time UTC + 1 Stunde IST Irish Summer Time UTC + 1 Stunde MEZ Mitteleuropäische Zeit UTC + 1 Stunde WEDT Western European Daylight Time UTC + 1 Stunde WEST Western European Summer Time UTC + 1 Stunde B Bravo Time Zone UTC + 2 Stunden CEDT Central European Daylight Time UTC + 2 Stunden CEST Central European Summer Time UTC + 2 Stunden EET Eastern European Time UTC + 2 Stunden MESZ Mitteleuropäische Sommerzeit UTC + 2 Stunden C Charlie Time Zone UTC + 3 Stunden EEDT Eastern European Daylight Time UTC + 3 Stunden EEST Eastern European Summer Time UTC + 3 Stunden D Delta Time Zone UTC + 4 Stunden E Echo Time Zone UTC + 5 Stunden F Foxtrot Time Zone UTC + 6 Stunden CXT Christmas Island Time UTC + 7 Stunden G Golf Time Zone UTC + 7 Stunden AWST Australian Western Standard Time UTC + 8 Stunden H Hotel Time Zone UTC + 8 Stunden WST Western Standard Time UTC + 8 Stunden I India Time Zone UTC + 9 Stunden ACST Australian Central Standard Time UTC + 9:30 Stunden CST Central Standard Time UTC + 9:30 Stunden AEST Australian Eastern Standard Time UTC + 10 Stunden EST Eastern Standard Time UTC + 10 Stunden K Kilo Time Zone UTC + 10 Stunden ACDT Australian Central Daylight Time UTC + 10:30 Stunden CDT Central Daylight Time UTC + 10:30 Stunden AEDT Australian Eastern Daylight Time UTC + 11 Stunden EDT Eastern Daylight Time UTC + 11 Stunden L Lima Time Zone UTC + 11 Stunden NFT Norfolk (Island) Time UTC + 11:30 Stunden M Mike Time Zone UTC + 12 Stunden
Das Konzil von Nicäa (325 u.Z.) legte Ostern auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.
Der Astronom und Mathematiker Carl Friedrich Gauß (1777-1855) stellte genau nach den kirchlichen Vorschriften die Osterformel auf. Mit Hilfe dieser Formel lässt sich berechnen, auf welches Datum eines beliebigen Jahres Ostersonntag fällt.
Die Gauß'sche Osterformel: a = Rest von (Jahreszahl / 19) b = Rest von (Jahreszahl / 4) c = Rest von (Jahreszahl / 7) d = Rest von ((19 * a) + M / 30) e = Rest von ((2 * b) + (4 * c) + (6 * d) + N) / 7
Dann fällt Ostern auf den (d + e + 22). März oder (d + e - 9). April.
Für die Variablen M und N sind die folgenden Zahlen einzusetzen: Jahreszahl M N 1583-1599 22 2 1600-1699 22 2 1700-1799 23 3 1800-1899 23 4 1900-1999 24 5 2000-2099 24 5 2100-2199 24 6 2200-2299 25 0 2300-2399 26 1 2400-2499 25 1
Ausnahmen:
Der Ostersonntag bewegt sich immer in dem Zeitraum vom 22. März bis 25. April. Ergeben die Berechnungen den 26. April, so ist dafür immer der 19. April einzusetzen. Ebenso wird beim 25. April immer der 18. April eingesetzt, wenn a größer als 10 und d gleich 28 ist.
Mit dem Ostersonntag sind andere Feste verbunden, daher werden diese Feste als bewegliche Feste bezeichnet.
Liste der beweglichen Feste:
Fest Ostersonntag Zeitraum
Fastnacht 47 Tage vor 03. Februar - 09. März
04. Februar - 10. März
(im Schaltjahr)
Aschermittwoch 46 Tage vor 04. Februar - 10. März
05. Februar - 11. März
(im Schaltjahr)
Gründonnerstag 3 Tage vor 19. März - 22. April
Karfreitag 2 Tage vor 20. März - 23. April
Ostersonntag 22. März - 25. April
Ostermontag 1 Tag nach 23. März - 26. April
Christi Himmelfahrt 39 Tage nach 30. April - 24. Mai
Pfingstsonntag 49 Tage nach 10. Mai - 03. Juni
Pfingstmontag 50 Tage nach 11. Mai - 04. Juni
Fronleichnam 60 Tage nach 21. Mai - 14. Juni
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