A nach oben
|
| A.H. |
Anno Hedirae Anno Hedschra Anno Hidschra |
| A.M. |
Anno Mundi ab creatione mundi (seit Erschaffung der Welt) |
| a.u.c. |
ab urbe condita (seit der Gründung der Stadt Rom) |
| Alexandrinische Weltära |
Sie wird auch als Ära des Pandodorus bezeichnet. Der alexandrinische Mönch Pandodorus legte um 400 u.Z. den Zeitpunkt der Erschaffung der Welt auf den 29. August 5493 v.u.Z. (nach dem proleptisch Julianischen Kalender) fest. 5493 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Alexandrinischen Weltära |
| Annuntiationsstil |
25. März Es ist das Fest der Verkündigung (annuntiatio) an Maria angenommenen Empfängnis Jesu. Hier wird zwischen Florentiner und Pisaner Stil unterschieden. |
| annus confusionis ultimus |
Das ist das Jahr 46 v.u.Z. mit einer Länge von 445 Tagen. Auf den 23. Februar des vorherigen Jahres folgten 23 Schalttage und zwischen dem 29. November und 1. Dezember wurden die Schaltmonate Undecembris mit 33 Tagen und Duodecembris mit 34 Tagen eingefügt. |
| anomalistisches Jahr |
Es ist der Zeitraum zwischen 2 Durchgängen der Erde durch ihren sonnennächsten Bahnpunkt. |
| armenische Ära |
Sie beginnt am 11. Juli 552 u.Z.(nach dem Julianischen Kalender). 552 u.Z. entspricht Jahr 1 der Armenischen Ära |
| |
B nach oben
|
| bilingualer Text |
Das ist ein zweisprachiger Text, wie zum Beispiel der Stein von Rosette. Hierbei ist aber zu beachten, das dieser Stein 3sprachig ist: Hieroglyphen-, demotische- und griechische Schrift. Mit Hilfe dieses Steines war es möglich die Hieroglyphenschrift zu entziffern. |
| Bulle "Inter gravissimas" |
Sie enthält die Reformen des Gregorianischen Kalenders. Die Änderungen bestanden aus: - Festlegung des Jahresanfangs auf den 1. Januar - Festlegung des Osterfestes nach dem Konzil von Nicäa - Der Bestand des Julianischen Kalenders sollte möglichst erhalten bleiben. - Einführung einer neuen Schaltjahrregelung: - Jahreszahlen (nach der Christlichen Ära), die durch 4 dividiert keinen Rest ergeben sind Schaltjahre - Säkularjahre (nach der Christlichen Ära), die durch 100 dividiert keinen Rest ergeben sind Gemeinjahre - Säkularjahre (nach der Christlichen Ära), die durch 400 dividiert keinen Rest ergeben sind Schaltjahre - Änderung der Osterberechnung, was der eigentliche Grund für diese Reform war - Wegfall von 10 Kalendertagen, um den Julianischen Kalender zu korrigieren beziehungsweise um die Reform durchzuführen - Die Wochentagszählung wird nicht unterbrochen. |
| byzantinischer Stil |
1. September Er wird auch Septemberstil genannt. Die Jahreszahlen im Circumcisionsstil und Byzantinischen Stil sind vom 1. Januar bis 31. August identisch. Seit dem 1. September ist der Byzantinischer Stil um 1 Jahr voraus. Vom 13. Jahrhundert bis 1700 wurde er in Russland verwendet. |
| byzantinische Weltära |
Sie wird auch als Griechische Weltära bezeichnet. Geschichtsschreiber aus Byzanz legten den Zeitpunkt der Erschaffung der Welt auf den 1. September 5509 v.u.Z. (nach dem proleptisch Julianischen Kalender) fest. Im Byzantinischen Reich und in Russland wurde diese Zählweise bis 1453 u.Z. beziehungsweise 1700 u.Z. verwendet. 5509 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Byzantinischen Weltära |
| |
C nach oben
|
| christliche Ära |
Sie wurde 525 u.Z. vom Abt Dionysios Exiguus entwickelt. Er setzte das 248. Jahr nach der Diocletianischen Ära mit dem Jahr 532 n.Chr. gleich und nannte die neugezählten Jahre "anni domini nostri Jesu Christi" (die Jahre unseres Herrn Jesus Christu). Diese Zählweise wurde etwa 1000 u.Z. überall in Europa verbreitet. Die Päpste benutzten sie offiziell erst ab 1431 u.Z. Im Jahre 1606 u.Z. fand der deutsche Astronom Johannes Kepler heraus, das der Anfangspunkt dieser Zählweise falsch ist. Zur genauen Festlegung muß eine Himmelserscheinung (in der Bibel als Stern von Bethlehem beschrieben) beachtet werden. Johannes Kepler deutete diese Erscheinung als eine Zusammenkunft der Planeten Jupiter und Saturn im Jahre 7 v.u.Z. Dies würde bedeuten das alle Zeitangaben, die nach der Christlichen Ära datiert wurden, um 7 Jahre zu kurz sind!!! |
| Circumcisionsstil |
1. Januar Es ist das Fest der Beschneidung (circumcisio) Christi, welches seit dem 7. Jahrhundert u.Z. gefeiert wurde. Die päpstlichen Kanzlei verwendete diesen Stil in Breven und Bullen seit 1621 u.Z. beziehungsweise 1691 u.Z. Dieser Stil ist der am häufigsten gebrauchte Stil, der heute verwendet wird. - seit 1556 u.Z. in Spanien - seit 1563 u.Z. in Frankreich - seit 1575 u.Z. in den Niederlanden, Flandern, Brabant, Hennegau und im Bistum Genf - seit dem 30jährigen Krieg in der Erzdiozese Trier - seit 1700 u.Z. in Russland - seit 1749 u.Z. in Florenz und Pisa - seit 1752 u.Z. in Großbritannien |
| Codices der Maya |
Am 12. Juli 1561 u.Z. (nach dem Julianischen Kalender) ließ der Bischof von Yucatán, Diego de Lamda, vor dem Franziskanerkloster in Mani alle Götzen und andere Objekte der Mayas verbrennen. Unter anderem wurden viele Codices, die Bücher der Mayas, verbrannt. Vier Codices sind bis heute zum Glück erhalten geblieben. Die Codices wurden nach ihrem heutigen Aufbewahrungsort benannt: - Dresdner Codex - Grolier Codex - Madrider Codex - Pariser Codex |
| |
D nach oben
|
| Dekret von Kanopus |
Das Dekret beinhaltet eine Ehrung von Ptolemaios III. Euergetes I. und seiner Frau Berenike, eine Kalenderreform und eine Vergöttlichung der Tochter Prinzessin Berenike. Es wurde in Hieroglyphenschrift, griechischer und demotischer Schrift abgefasst. Am 15. April 1866 u.Z. (nach dem Gregorianischen Kalender) wurde bei San Al-Hagar (Tanis oder Zoan) von deutschen Gelehrten (unter anderen Professor Richard Lepsius) das Dekret gefunden. Es lagert heute im Ägyptischen Museum von Kairo. Im Jahre 1881 u.Z. (nach dem Gregorianischen Kalender) wurde ein Duplikat bei Maspero in Kôm al-Hisn gefunden. Dieses befindet sich ebenfalls im Ägyptischen Museium von Kairo. Ein zweites Duplikat, aber nur mit Hieroglyphenschrift versehen, wurde 1885 von Sir Flinders Petri bei Tell Nebireh gefunden, was ebenfalls im Ägyptischen Museum von Kairo lagert. |
| Diocletianische Ära |
Sie wird auch als Märtyrer-Ära bezeichnet. Sie wird seit dem 29. August 284 u.Z. (nach dem Julianischen Kalender), welches der Regierungsantritt des Kaisers Diocletians war, gezählt. 284 u.Z. entspricht Jahr 1 der Diocletianischen Ära |
| Dresdner Codex |
Er befindet sich in der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden. Inhalt des Codex: - religiöse und rituele Themen - Tafeln mit dem Lauf der Venus - Tafeln mit Sonnen- und Mondfinsternissen - Tafeln mit verschiedenen Tageszählungen des Tzolkin-Kalenders - Texte über bestimmte Gottheiten |
| |
E nach oben
|
| Einweihung des Jupitertempels |
Im Jahre 507 v.u.Z. wurde der Jupitertempel auf dem Kapitol in Rom eingeweiht. 507 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Einweihung des Jupitertempels |
| Epagomenen |
Zusatztage |
| |
F nach oben
|
| Florentiner Stil |
25. März Es ist das Fest der Verkündigung (annuntiatio) an Maria angenommenen Empfängnis Jesu. Die Jahreszahlen im Circumcisionsstil und Florentiner Stil sind vom 25. März bis 31. Dezember identisch. Vom 1. Januar bis 24. März ist der Florentiner Stil um 1 Jahr zurück. Die päpstliche Kanzlei verwendete diesen Stil in Breven und Bullen vom 10. Jahrhundert bis 1621 u.Z. beziehungsweise 1691 u.Z. - vom 10. Jahrhundert bis 12. Jahrhundert in Frankreich - vom 12. Jahrhundert bis 1749 u.Z. in Florenz - vom 13. Jahrhundert bis 1752 u.Z. in England/Großbritannien - bis 16. Jahrhundert im Bistum Lausanne - bis 1575 u.Z. in Luxemburg - bis 1579 u.Z. in Lothringen |
| Frühlingspunkt |
Das ist der Schnittpunkt von Himmelsäquator und Ekliptik. Der Himmelsäquator ist die Projektion des Erdäquators an die scheinbare Himmelskugel. Die Ekliptik oder Tierkreislinie ist die scheinbare Sonnenbahn an der Himmelskugel. Auf ihr legt die Sonne ihre scheinbare jährliche Bewegung zurück. Der Frühlingspunkt wird auch als Widderpunkt bezeichnet. |
| |
G nach oben
|
| Gemeinjahr |
Das ist ein Jahr ohne Zusatztage oder -monate. |
| Goldene Zahl |
Sie ist die Ordnungszahl im 19jährigen Metonischen Mondzyklus und wird im Kirchenkalender zur Bestimmung des Osterdatums verwendet. Jeder Goldenen Zahl entspricht ein bestimmtes Datum für den ersten Vollmond nach Frühlingsanfang (Ostervollmond). |
| Grolier Codex |
Er erhielt diesen Namen, da er 1973 u.Z. zum ersten Mal im Grolier Club ausgestellt wurde. Der Codex wurde der mexikanischen Regierung zurückgegeben, aber der Aufbewahrungsort ist mir zur Zeit nicht bekannt. Inhalt des Codex: - Tafeln mit dem Lauf der Venus |
| |
H nach oben
|
| Haab |
Die Länge des Zyklus beträgt 365, 340 oder 378 Tage. Nach 365, 340 oder 378 Tagen, also am 366., 341. oder 379. Tag, wiederholt sich die Datumsbezeichnung im Haab-Kalender. |
| heliakischer Aufgang |
Das ist der erste sichtbare Aufgang eines Sterns kurz vor Sonnenaufgang. Hier ist von wichtiger Bedeutung der heliakische Aufgang des Sirius (griechisch Sothis; ägyptisch spdt oder Sopdet), denn er kennzeichnet den Beginn des Jahres und findet um den 19. Juli statt. |
| Herbstäquinoktium |
An diesem Tag geht die Sonne genau im Osten auf und genau im Westen unter. Der Tag und die Nacht sind gleich lang, daher wird diesre Tag auch Herbsttag- und Nachtgleiche genannt. |
| |
I nach oben
|
| Indiktionszyklus |
Die einzelnen Jahre dieses Zyklus werden auch als Römerzinszahl bezeichnet. Ursprünglich diente dies dem Besteuerungssystem des Römischen Reiches. Kaiser Augustus führte dies 3 v.u.Z. (nach dem Julianischen Kalender) mit einem Zyklus von 5 Jahren ein. Später wurden 3 solcher Zyklen zu einem Zyklus von 15 Jahren zusammengefasst. Seit 312 u.Z. (nach dem Julianischen Kalender) wurde diese Römerzinszahl als Kalenderzahl verwendet. Heute wird sie als Prüfzahl in der Chronologie verwendet. |
| islamische Ära |
Sie kennzeichnet die Flucht Mohammeds von Mekka nach Medina. Der 2. Kalif Omar I. legte ihn im islamischen Kalender auf den 15. Juli 622 u.Z. fest. Es gibt aber auch die Angabe, das diese Ära am 16. Juli 622 u.Z. begann. Sie ist im persischen Kalender auf den 19. März 622 u.Z. festgelegt. 622 u.Z. entspricht 1 A.H. |
| |
J nach oben
|
| jours complémentaires |
Ergänzungstage |
| Julianisches Datum |
Die Namensgebung beruht entweder auf Julius Caesar Scaliger, dem Vater von Joseph Justus Scaliger, oder auf die Verwendung der Jahre nach dem Julianischen Kalender. Das Julianische Datum wird mit JD abgekürzt. |
| Julianische Periode |
Sie wird auch als Scaliger Periode bezeichnet. Sie umfaßt einen Zyklus von 7980 Jahren. Innerhalb dieses Zyklus sind 285 Sonnen-, 532 Indiktions- oder 1420 Mondzyklen enthalten. |
| jüdische Uhrzeit |
Die jüdische Uhrzeit wird in Stunden (H) und Chalukot (P) angegeben. Die Umrechnung in die bürgerliche Uhrzeit erfolgt folgendermaßen: - H + 18 = Angabe der Stunde - P * (10/3) Angabe der Sekunden
Beispiel 5H 204P 5H + 18 = 23 Uhr 204P * (10/3) = 680 Sekunden
(680/60) = 11 Minuten + (1/3) Minuten ((1/3) * 60) = 20 Sekunden
Die jüdische Uhrzeit 5H 204P entsprechen 23:11:20 Uhr. |
| jüdische Weltära |
Der Patriarch Hillel II. Náir legte den Zeitpunkt der Erschaffung der Welt auf den 6. Oktober 3761 v.u.Z. (nach dem proleptisch Julianischen Kalender) fest. 3761 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Jüdischen Weltära |
| |
K nach oben
|
| Kalenderkorrelation |
Das bezeichnet das Problem ein Kalendersystem mit einem anderen Kalendersystem in Einklang zu bringen. Gelöst wird dieses Problem indem man geschichtliche Ereignisse im Kulturkreis des neuen Kalenders mit Berichten des selben Ereignisses in einem Kulturkreis eines bekannten Kalendersystems sucht beziehungsweise vergleicht. Auch mit Hilfe der Astronomie kann dieses Problem gelöst werden, wie zum Beispiel beim ägyptischen Kalender bei dem heliakischen Aufgang des Sirius. |
| Kapitolinische Ära |
Sie legt das Gründungsjahr von Rom auf 752 v.u.Z. fest. 752 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Kapitolinischen Ära |
| Konzil von Nicäa |
In der heutigen Stadt Iznik fand 325 u.Z. das 1. ökumenische Konzil statt. Auf dem Konzil wurde der Frühlingsanfang auf den 21. März festgelegt. Auch wurde das Osterdatum auf den 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsanfang festgelegt. Auf Beschluß des Konzils wurde die 7tägige jüdisch-christliche Woche eingeführt. |
| Konzil von Trient |
Es tagte als 19. ökomenisches Konzil zwischen 1545 u.Z. bis 1563 u.Z. Auf dem Konzil konnte sich keine Reform des Julianischen Kalenders durchsetzen, daher wurde diese Aufgabe dem Papst übertragen. |
| |
L nach oben
|
| Lange Zählung |
Die Länge des Zyklus beträgt 1.871.999 Tage, wenn eine Maya-Epoche von 13 Baktun angenommen wird. Bei einer Annahme von einer Maya-Epoche von 20 Alautun beträgt die Länge des Zyklus 460.799.999.999 Tage. |
| Lilianisches Datum |
Das Lilianische Datum wird mit LD abgekürzt. |
| |
M nach oben
|
| Madrider Codex |
Er befindet sich heute im Madrider Museo del Americas. Inhalt des Codex: - Neujahrszeremonien - Texte zu dem Regengott und seinen Einfluß auf die Landwirtschaft - Rituale für die erfolgreiche Jagd, Bienenzucht und Aussaat |
| modifiziertes Julianisches Datum |
Das modifizierte Julianische Datum wird mit MJD abgekürzt. |
| Moled Tischri |
Das ist der Zeitpunkt, zu dem der Neumond in den Monat Tischri eintritt. |
| Mondkalender |
Ein Kalender, der sich am Lauf des Mondes orientiert. Das Jahr eines solchen Kalenders hat 355 Tage und in gewissen Abständen sollten Zusatztage eingefügt werden, da sonst der Kalender zum tatsächlichen Jahr asynchron läuft. |
| Mondzyklus |
Es wird auch als Metonische Periode genannt und bei der Goldenen Zahl verwendet. Es ist ein Zyklus von 19 Jahren. Nach 19 Jahren, also im 20. Jahr, fallen alle Mondphasen wieder auf den gleichen Kalendertag. Hierbei sei erwähnt, das nach 532 Jahren, also im 533. Jahr, fallen alle Mondphasen wieder auf den gleichen Kalendertag und Wochentag. Dieser Zyklus wird auch als Osterzyklus bezeichnet. |
| Märtyrer-Ära |
Sie wird auch als Diocletianische Ära bezeichnet. Sie wird seit dem 29. August 284 u.Z. (nach dem Julianischen Kalender), welches der Regierungsantritt des Kaisers Diocletians war, gezählt. 284 u.Z. entspricht Jahr 1 der Märtyrer-Ära |
| |
N nach oben
|
n.Chr.
|
nach Christi Geburt post Christum natum (p.Chr.n.) |
n.T.
|
nach dem Tod (von Jesus Christus) Dies entspricht dem u.Z. |
| |
O nach oben
|
| |
P nach oben
|
| Pagomaen |
Zusatztage |
| Pariser Codex |
Er befindet sich in der Nationalbibliothek Paris. Inhalt des Codex: - Prophezeiungen - Beschreibung über die Erschaffung des Universums - Beschreibungen des Tierkreises der Mayas (13 Sternbilder) |
| Paschastil |
Ostern (22. März bis 25. April) Er wird auch Osterstil genannt. Die Jahreszahlen im Circumcisionsstil und Paschastil sind von Ostern bis 31. Dezember identisch. Vom 1. Januar bis Ostern ist der Paschastil um 1 Jahr zurück. - vom 12. Jahrhundert bis 1563 u.Z. in Frankreich - von 1200 u.Z. bis 1250 u.Z. im Bistum Sitten - von 1220 u.Z. bis 1305 u.Z. in den Niederlanden, Flandern, Brabant, Hennegau und im Bistum Genf - bis 1310 u.Z. in der Erzdiözese Köln |
| persische Ära |
Sie kennzeichnet die Gründung der Monachie in Persien. Sie ist auf den 28. März 559 v.u.Z. festgelegt. 559 v.u.Z. entspricht 1. Jahr der persischen Ära |
| Pisaner Stil |
25. März Es ist das Fest der Verkündigung (annuntiatio) an Maria angenommenen Empfängnis Jesu. Die Jahreszahlen im Circumcisionsstil und Pisaner Stil sind vom 1. Januar bis 24. März identisch. Seit dem 25. März ist der Pisaner Stil um 1 Jahr voraus. Die päpstliche Kanzlei verwendete diesen von 1088 u.Z. bis 1145 u.Z. - bis 1749 u.Z. in Pisa |
| proleptisch |
vorgreifend, vorwegnehmend Im Zusammenhang mit der Chronologie bedeutet dies, das eine Datumsbezeichnung nach einem Kalendersystem bezeichnet wird, als dieses Kalendersystem noch nicht verwendet wurde. |
| |
Q nach oben
|
| |
R nach oben
|
| |
S nach oben
|
| Sanchedrim |
Sie ist die höchste Instanz für innerjüdische Angelegenheiten. Sie entschied über Monats- und Jahresanfänge. |
| Sansculottides |
die Ohne-Hosen-Tage Die Zusatztage im französischen Revolutionskalender wurden nach den Soldaten der Revolutionsarmee, den Sansculettes, benannt. |
| Schaltjahr |
Das ist ein Jahr mit Zusatztagen oder -monaten. |
| Seleukidische Ära |
Sie wird seit 312 v.u.Z. (nach dem proleptisch Julianischen Kalender), welches der Regierungsantritt des Herrschers Seleukos war, gezählt. 312 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Seleukidischen Ära |
| siderisches Jahr |
Es ist die Zeitspanne, welche die Erde für einen Umlauf um die Sonne benötigt, dabei wird immer die Position relativ zum Sternhintergrund gemessen. |
| Sonnenkalender |
Ein Kalender, der sich am Lauf der Sonne orientiert. Das Jahr eines solchen Kalenders hat 365 Tage und in gewissen Abständen sollten Zusatztage eingefügt werden, da sonst der Kalender zum tatsächlichen Jahr asynchron läuft. |
| Sonne-Mondkalender |
Ein Kalender, der sich am Lauf der Sonne und des Mondes orientiert. Die Monate richten sich nach dem Mond, aber die Jahreslänge richtet sich nach der Sonne. Damit dies funktioniert wird in gewissen Abständen Zusatstage oder ein Zusatzmonat eingefügt, da sonst der Kalender zum tatsächlichen Jahr asynchron läuft. |
| Sonnenzyklus |
Es ist ein Zyklus von 28 Jahren. Nach 28 Jahren, also im 29. Jahr, fallen alle Kalendertage des Jahres wieder auf den gleichen Wochentag. |
| Sothis-Zyklus |
Es ist ein Zyklus von 1460 ägyptischen Jahren oder 1460 * 365 = 532900 Tagen. Nach 1460 Jahren, also im 1461. Jahr, fällt der heliakische Aufgang des Sirius wieder auf den Jahresanfang des ägyptischen Kalenders. |
| spanische Ära |
Sie wird seit dem 1. Januar 38 v.u.Z. (nach dem Julianischen Kalender) gezählt. Die Bedeutung dieses Datums in Spanien ist nicht genau bekannt. 38 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Spanischen Ära |
| Säkularjahre |
Das sind Jahre, die mit zwei Nullen enden, zum Beispiel 1600, 1700, 1800, 2000. |
| |
T nach oben
|
| tropisches Jahr |
Es ist der Zeitraum, welche die Sonne braucht, um von Frühlingspunkt zu Frühlingspunkt zu wandern. Es ist das eigentliche Kalenderjahr. |
| Tzolkin |
Die Länge des Zyklus beträgt 260 Tage. Nach 260 Tagen, also am 261. Tag, wiederholt sich die Datumsbezeichnung im Tzolkin-Kalender. |
| |
U nach oben
|
| u.Z. |
unserer Zeitrechnng |
| |
V nach oben
|
| v.Chr. |
vor Christi Geburt ante Christum natum (a.Chr.n.) |
| v.K. |
vor der Kreuzigung (von Jesus Christus) Dies entspricht dem v.u.Z. |
| v.u.Z. |
vor unserer Zeitrechnng |
| Varronische Ära |
Marcus Terentius Varro kam 43 v.u.Z. auf die Idee die Jahre von einem festen Zeitpunkt aus zu zählen. Der Zeitpunkt wurde auf 753 v.u.Z., dem sagenhaften Gründungsjahr der Stadt Rom, festgelegt. 753 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Varronischen Ära |
| verkürztes Julianisches Datum |
Das verkrüzte Julianische Datum wird mit TJD abgekürzt, was seinen Ursprung aus dem Englischen hat (to trucate = stutzen; verkürzen). |
| Vorcaesarischer Stil |
1. März Er wird auch März- oder Altrömischer Stil genannt. Die Jahreszahlen im Circumcisionsstil und Vorcaesarischem Stil sind vom 1. März bis 31. Dezember identisch. Vom 1. Januar bis 28. beziehungsweise 29. Februar ist der Vorcaesarische Stil um 1 Jahr zurück. |
| |
W nach oben
|
| Weihnachtsstil |
25. Dezember Es ist das Fest der Geburt Christi. Die Jahreszahlen im Circumcisionsstil und Weihnachtsstil sind vom 1. Januar bis 24. Dezember identisch. Seit dem 25. Dezember ist der Weihnachtsstil um 1 Jahr voraus. - von 1305 u.Z. bis 1575 u.Z. in den Niederlanden, Flandern, Brabant, Hennegau und im Bistum Genf - bis 13. Jahrhundert in kaiserlichen Urkunden - bis 1575 u.Z. in den spanischen Niederlanden (das heutige Belgien) - seit 1250 u.Z. im Bistum Sitten - seit 1310 u.Z. in der Erzdiözese Köln - seit 1350 u.Z. in Aragón - seit 1383 u.Z. in Kastilien |
| |
X nach oben
|
| |
Y nach oben
|
| Yazdegarische Ära |
Sie kennzeichnet die Thronbesteigung des letzten sassanidischen Herrschers Yazdegar III. Sie ist auf den 16. Juni 632 u.Z. festgelegt. 632 u.Z. entspricht 1. Jahr der Yazdegarischen Ära |
| |
Z nach oben
|
| Zahlensystem der Mayas |
Das Zahlensystem beruht auf der Basis 20. Es wurden die Zahlen "0" bis "19" verwendet. Die "0" wurde durch eine bildhafte Glyphe dargestellt. Die Zahlen "1" bis "4" wurden durch Punkte dargestellt. Die "5", "10" und "15" wurden durch einen, zwei und drei Balken dargestellt. Die Zahl "19" wurde durch drei Balken und 4 Punkten dargestellt. Alle anderen Zahlen wurden durch die entsprechende Anzahl von Balken und Punkten abgebildet. |
| |
Ä nach oben
|
| Ära des Augustus |
Sie kennzeichnet die Einnahme Alexandrias (Ägypten) von Kaiser Augustus. Diese Ära wird seit 30 v.u.Z. in Ägpyten verwendet. 30 v.u.Z. entspricht Jahr 1 der Ära des Augustus |
| Ära des Dschelal ed-Din Malik Shah |
Sie ist auf den 15. März 1079 u.Z. festgelegt. 1079 u.Z. entspricht 1. Jahr der Ära des Dschelal ed-din Malik Shah |
| äthiopische Ära |
Sie beginnt am 29. August 8 u.Z.(nach dem Julianischen Kalender). 8 u.Z. entspricht Jahr 1 der Äthiopischen Ära |
| |
Ö nach oben
|
| |
Ü nach oben
|